Vor dem Coaching war ein typischer Trigger Langeweile und innere Unruhe bei administrativen Routineaufgaben: Da spürte ich diese Leere und grief schnell zu Essen. Ich hatte bereits viel ausprobiert und mich intensiv selbst reflektiert, unter anderem mit The Work. Trotzdem habe ich mich oft verloren gefühlt.
Im Coaching war für mich entscheidend, dass wir nicht nur auf der kognitiven Ebene gearbeitet haben, sondern auch mit inneren Anteilen. Bei mir zeigte sich zum Beispiel ein starker Perfektionist mit vielen Regeln und hohen Erwartungen an mich selbst. Gleichzeitig gab es einen Anteil, der Leichtigkeit und Genuss wollte und auf jede Lücken im stark strukturierten Tagesablauf reagiert hat. Diese Dynamik zu verstehen, war ein Wendepunkt.
Was sich verändert hat: Heute kann ich in Momenten, in denen mein Körper gierig essen möchte, anders reagieren. Ich bringe Verständnis auf, statt mich zu verurteilen, und kann den inneren Drang regulieren, ohne in Fressattacken zu rutschen. Zweifel und Perfektionismus sind noch da, aber ohne Schamgefühl. Ich bestrafe mich nicht mehr, sondern begegne mir selbst mit mehr Verständnis.
Auch körperlich merke ich Veränderung: In meinem Blazer und Lieblingsjeans fühle ich mich endlich wieder wohl.